Fachkrankenhaus Vielbach

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Sommerfest und Tag der offenen Tür in Vielbach


Szene aus der Sommerfest-EröffnungUnser alljährliches Sommerfest des Fachkrankenhauses fand auch in diesem Jahr regen Anklang. Es ist ein Treffen vieler Menschen, der ehemaligen Patienten, der Nachbarn aus dem Dorf und der Region. Fast 400 Ehemalige waren gekommen, um „alte Bekannte“ wiederzutreffen, und Interessierte aus Vielbach und umliegenden Gemeinden wollten die Einrichtung kennenlernen.

„Dieses Treffen ist eine Art Erntedankfest. Heute sehen wir die Früchte unserer Arbeit“, erklärte der ärztliche Leiter Horst Kurzer. „Wenn ein Patient die Einrichtung verlässt, weiß ich nicht, wie sein weiterer Werdegang sein wird. Doch wenn ich ihn hier wieder sehe, ist klar, er hat es geschafft.“ Kurzer freute sich über viele intensive Gespräche mit Ehemaligen. 

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Von Ziegen, Zebrafinken und der Liebe


Zebrafinken Titel

Mein Leben hat mich über viele krumme Pfade geführt. Vom sogenannten rechten Weg abzukommen und trotzdem immer weiter die bürgerliche Fassade aufrecht zu erhalten, das war in all den Jahrzehnten meines Lebens der Anspruch, den ich stets an mich hatte und dem ich auch gerecht wurde. Meine Energie verschwendete ich zum größten Teil darauf so eine Art Doppelleben zu führen. Mit meiner Geburt waren gewisse Weichen schon gestellt, auch wenn es damals immer hieß, es gäbe Chancengleichheit und auch Arbeiterkinder könnten Akademiker werden.

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SuchtGlocke 53 online!


SuchtGlocke 52

Ausgabe 53 der Vielbacher Patientenzeitung SuchtGlocke

Die neueste Ausgabe unserer Patientenzeitung SuchtGlocke ist erschienen. Diesmal mit 48 !!! Seiten. Das bedeutet acht weitere spannende Seiten mit Berichten zum Schwerpunktthema „Die Wende in meinem Leben“, diversen Rückfällen (sowie deren Beendigung) und verschiedensten Beschreibungen von Wegen aus Sucht und desolater Lebenssituation auszusteigen. Wir wünschen unseren Lesern eine interessante Lektüre.

Ein PDF der neuesten Ausgabe der SuchtGlocke finden Sie hier.

 

Ergotherapie Natur-nah


Ergotherapie Natur-nah

Zu den Anfängen ihrer beruflichen Karriere zurückgekehrt war jetzt die aus dem Westerwald stammende Wissenschaftlerin Heidrun Becker. Die Professorin arbeitet an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften als stellvertretende Leiterin des Bereichs „Forschung und Entwicklung" des Instituts für Ergotherapie. Im Rahmen eines geplanten Forschungsvorhabens besuchte sie die Ergotherapie-Abteilung des Fachkrankenhauses Vielbach. Die Klinik, in der sie vor über 30 Jahren während ihrer Ergotherapie-Ausbildung als Praktikantin gearbeitet hatte.

Prof. Becker in Vielbach

Im Mittelpunkt ihres Interesses standen in Vielbach entwickelte und zunehmend praktizierte naturnahe Behandlungsangebote in den Bereichen Kreativ- und Arbeitstherapie. Hiermit nimmt die Westerwälder Suchtklinik eine bundesweite Vorreiterrolle ein. Die Professorin führte darüber intensive Gespräche mit Patienten und Mitarbeitenden des Fachbereichs. „Gerade in der Kreativtherapie gelingt es den Patienten gut sich im Wortsinn ein Bild von ihrer ungewissen Zukunft ohne Suchtmittel zu machen“, sagte Becker. Stephan Hilckmann, Leiter der Kreativabteilung, wies darauf hin, dass sich im Winter für die Patienten die Chance bietet, den Schnee im Klinikgelände nicht als fort zu räumende Last, sondern als wunderbares Gestaltungsmaterial zu erleben. Die Männer könnten mit der weißen Pracht ihrer Phantasie Gestalt in XXL verleihen. Arbeitstherapeut und Schreinermeister Patrick Neuroth berichtete, wie Tannenzapfen des die Klinik umgebenden Waldes als Brennmaterial, Gestaltungsmittel, Tannensamen-Träger und aktuell als Teil von gefertigten „Insektenhotels“ erfahren würden.

Professorin Becker bedankte sich zum Abschluss für die ihr ermöglichten Einblicke in das Vielbacher „Versuchslabor“ in Sachen Ergotherapie-Weiterentwicklung. Die besonders lebenspraktische Ausrichtung der Vielbacher Ergotherapie, verbunden mit Gruppen-Erfahrungen in der Natur seien hervorragend geeignet, um praktische Fähigkeiten, Persönlichkeit und soziale Kompetenzen der sozial benachteiligten suchtkranken Rehabilitanden zu entwickeln. Die lebensnahen Therapieangebote des Fachkrankenhauses Vielbach machten den Patienten sichtbar Freude und förderten wirksam Mut und die Fähigkeit, eine Zukunft ohne Suchtmittel zu gestalten.

 

Vielbacher Reha-Klinik feierte Sommerfest


Ehemalige Suchtkranke und interessierte Bürger kamen zum „Tag der offenen Tür“

Das Fachkrankenhaus für Suchtkranke in Vielbach feierte Sommerfest. Rund 350 Ehemalige waren gekommen, um „alte Bekannte“ wieder zu treffen, und Interessierte aus Vielbach und umliegenden Gemeinden wollten die Einrichtung kennenlernen.

Sommerfest 1011

Diejenigen, die in Vielbach eine Entwöhnungsbehandlung abgeschlossen haben, hatten es im Leben nicht leicht. Oft schon in schwierigen Familienverhältnissen aufgewachsen, war Alkohol schon in jungen Jahren ihr Begleiter. Dem Verlust von Arbeit und Halt gebenden Beziehungen folgte nicht selten sogar der Verlust der Wohnung. Viele haben zahllose Entgiftungen hinter sich gebracht, bis sie zu der Einsicht kamen, dass sie eine Therapie benötigen, um wieder in Gesellschaft und Arbeit zurückzufinden. Der Auftrag der Fachklinik lautet, Abhängigkeitskranke mit besonderen sozialen Schwierigkeiten zu rehabilitieren.

„Dieses Treffen ist eine Art Erntedankfest. Heute sieht man die Früchte seiner Arbeit“, erklärt der ärztliche Leiter Horst Kurzer. „Wenn ein Patient die Einrichtung verlässt, weiß ich nicht, wie sein weiterer Werdegang sein wird. Doch wenn ich ihn hier wieder sehe, ist klar, er hat es geschafft.“ Kurzer freut sich über viele intensive Gespräche mit Ehemaligen.

Das Sommerfest bietet alles, was von einer solchen Veranstaltung erwartet wird. Die Begrüßung durch den Klinikleiter Joachim Jösch, Fachvorträge, freie Getränke und Speisen, verschiedene Spiele und Wettbewerbe, Musik aber auch organisierte Gesprächsgruppen. Im Vordergrund steht das gesellige Miteinander.

Das Sommerfest ist verbunden mit einem „Tag der offenen Tür“. Beim Rundgang lassen sich circa 50 Interessierte die Einrichtung erklären. Sie bestaunen die Werkstätten, die selbst angelegten Sportanlagen, den Garten mit den Treibhäusern, die verschiedenen Tiergehege und erfahren erstmals etwas über die Inhalte der bis zu sechs Monate dauernden Therapie.

„Die Patienten der Fachklinik und ihrer Übergangseinrichtung in der Mitte unseres Dorfes gehören seit über 35 Jahren zu unserem Gemeindeleben. Etliche Mitarbeitende der Klinik wohnen in Vielbach und sind wichtige Bindeglieder zwischen Klinik und Gemeinde. Über die große Anerkennung, die die Klinik bundesweit erfährt, freuen wir uns sehr“, äußert sich der Bürgermeister von Vielbach, Uli Schneider.

 


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